Elbjazz Festival 2021 – Tag 2

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“The Notwist” eröffnen den zweiten Tag. Eine Band aus dem bayerischen Weilheim, deren Spektrum von Indie-Rock über Kraut bis hin zum Elektro-Pop geht.  Und diese krautigen Elektro-Pop-Klänge dominieren diesen 60-minütigen Auftritt. Nicht jedermanns Sache, aber das kann man hören. Interessantes Konzert.
“Masaa” präsentieren abendländischen Jazz mit orientalischen Klängen. Das klingt manchmal sehr fremd, aber auch geheimnisvoll. Die Musik ist zum größten Teil sehr ruhig und nichts zum nebenbei hören. Ich denke, man muss sich auf diese Musik einfach einlassen um seine Begeisterung dafür zu finden.
Die kanadische, in Schweden lebende Sängerin Wendy McNeill, ist mein klarer Top-Act dieses Elbjazz Festivals.  Mit ihrer modernen Folkmusik, immer mal wieder selbst begleitet mit dem Akkordeon, trifft sie den richtigen Ton. Teils intime Songs, untermalt auch immer mal wieder  von Sprechgesang, lässt einen zurücklehnen und einfach nur genießen. Space-Folk nennt sie ihre Musik selber, bei mir trifft sie damit voll ins Schwarze.
Zum Abschluss präsentiert das Elbjazz Fehler Kuti … genau, zweimal lesen: es ist nicht DER Kuti. Fehler Kuti kommt aus dem Weilheimer Umfeld um “The Notwist” und seine Musik ist, ja was ist sie? Ich kann es nicht einordnen, kein Hiphop, kein Rap, aber auch kein Synthiepop. Ich weiß es nicht und es ist nicht mein Ding. Kurz gesagt, für mich abgehakt.
Mein Abschluss-Resümee: mein erste Jazzfestival, das ich (fast) durchgehört habe. Obwohl, soviel richtiger Jazz war es ja dann wohl doch nicht. Weltmusik trifft es vielleicht eher. Es gab Musik, die nicht mein Ding ist. Musik die mir eher gefällt und mit Wendy McNeill mein Highlight dieses Festivals. Wird es sowas für mich wieder geben? Vermutlich ja. Denn es macht Spaß, auch mal über den Tellerrand hinaus zu schauen.

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