Neil Young – Fireside Sessions – Porch Episode

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Nach dem die letzte Session aus dem Hühnerstall kam, sitzt Neil Young diesmal auf seiner Veranda. Gefilmt wurde wieder von seiner Frau Daryl Hannah.

NY beginnt die halbstündige Session mit den selten gespielten „Alabama“ und „Campaigner“. Darauf folgt einer der wohl größten Songs des gebürtigen Kanadiers, „Ohio“. Zu Zeiten der „Black Lives Matter“-Bewegung passt dieser Song natürlich hervorragend.

Unterbrochen wird auch diese Session von einem kurzen Wasser-Werbespot, mit der Aussage „Water is life“. Unterstütz wird damit das Navajo Water Project.

Zum zweiten Mal überhaupt covert NY dann den Dylan-Klassiker „The times they are a-changin“, ganz großes Kino. Dann holt der „Neu-Amerikaner“ die Keule raus und schwingt mit „Looking for a leader“ die komplette Breitseite gegen Donald Trump und wünscht sich Barack Obama zurück. Typisch Neil Young, schon immer politisch und kritisierend und dabei sehr überzeugend.

Es folgt noch „Southern Man“, bevor bei „Little Wing“ im Hintergrund die Sonne untergeht und die Session leider schon beendet ist.

33 Minuten akustische Versionen von einem der größten Songwriter der Rockgeschichte, der dabei auch immer überzeugend wirkt. Egal ob die Feindbilder Monsanto oder Donald Trump heißen. Und diese Einstellung wird er sicherlich bis zum Ende beibehalten, zum Glück.

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